Untergruppenbach. Der Getriebespezialist Getrag hat 2013 den Umsatz um sieben Prozent auf 3,2 Milliarden Euro gesteigert. Das Unternehmen verkaufte dabei mit 3,89 Millionen Getrieben mehr den je zuvor. Die Produktlinie der Doppelkupplungsgetriebe (DKG) übertraf dabei erstmals die Millionenmarke. Das Unternehmensergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 206 Millionen Euro, und lag damit leicht über dem Niveau von 2012 (200,8 Millionen Euro). „Das ist ein gutes Ergebnis, speziell im Hinblick auf die schwache Marktsituation in Europa in 2013. Wir haben weiter in neue Kapazitäten und in die nächste Generation unserer Produkte investiert, die in 2015 auf den Markt kommen werden“, so Getrag-Chef Mihir Kotecha.
Im vergangenen Jahr hat der Zulieferer 158 Millionen Euro in neue Produktionskapazitäten und Ressourcen in China, Mexiko und Europa investiert, um eine neue Generation von Doppelkupplungsgetrieben und Hybridapplikationen zu entwickeln. Dabei schuf das Unternehmen circa 200 neue Stellen in der Produktentwicklung. Ende 2013 hat das Unternehmen insgesamt 13.250 Mitarbeiter beschäftigt.
Laut Kotecha treiben Getrags Investitionen in ein breites Produktportfolio von Handschaltern und DKGs die Möglichkeiten und das globale Wachstum weiter voran. „Unser Geschäftsmix entwickelt sich in einer gesunden Weise. Wachstum in Asien kombiniert mit der global zunehmenden Nachfrage nach DKGs sorgt für ein ausgewogenes Produktportfolio und eine ausgewogene regionale Verteilung.“ Der Zulieferer geht davon aus, dass sich die globale Nachfrage langfristig weiter in Richtung Automatikgetriebe verlagert. „Die Marktdaten zeigen klar, dass die Automatikgetriebe ein kontinuierlich wachsendes Segment sind. Innerhalb des Segments wächst die DKG-Technologie am schnellsten. Wir werden mehr und mehr zu einem DKG-Unternehmen, welches bereits jetzt das breiteste DKG-Portfolio weltweit anbietet."
Für 2014 geht Getrag von einem Umsatzwachstum auf rund 3,5 Milliarden aus, mit einer Steigerung der Getriebevolumen auf 4,2 Millionen Einheiten. Dabei sollen weltweit rund 800 neue Stellen geschaffen werden.