München. Der Zulieferer Takata dementiert Medienberichte künftig in seinen Airbags kein Ammoniumnitrat mehr einsetzen zu wollen. „Takata wird weiterhin phasenstabilisiertes Ammoniumnitrat als Gassatz verwenden, da dessen Verwendung in Gasgeneratoren bei ordnungsgemäßer Herstellung und Verbauung sicher und wirksam ist. Wir sind überzeugt, dass unsere Ersatzairbags sicher sind“, so das japanische Unternehmen in einer Stellungnahme.
Bei den fehlerhaften Airbags können im Falle des Auslösens heiße Teile der Metallverkleidung Fahrer und Beifahrer verletzen oder sogar töten. Auf Drängen der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat Takata in den USA daher einen Massenrückruf von mehr als 34 Millionen Autos veranlasst.
„Wie in der schriftlichen Aussage für den Kongressausschuss gesagt, arbeiten wir auch mit unseren Partnern unter den Automobilherstellern an der Umstellung auf eine neue Generation von fahrerseitigen Gasgeneratoren in unseren Ersatzteilen oder auf Gasgeneratoren ohne Ammoniumnitrat als Gassatz, die von anderen Zulieferern hergestellt werden“, heißt es weiter.