Washington. Rund 60 Menschen könnten aufgrund der Manipulationen von VW-Dieselabgasen vorzeitig gestorben sein. Das berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf eine Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Universität Harvard. Die Forscher gehen davon aus, dass der erhöhte Stickoxid-Ausstoß bis zum Ende der Nachbesserung aller Fahrzeuge Ende kommenden Jahres noch weitere 130 Menschenleben kosten könnte.
Als Grundlage nehmen die Forscher an, dass die manipulierten Diesel-Fahrzeuge des VW-Konzerns 40-mal mehr Schadstoffe ausstoßen als erlaubt. Von 2008 bis 2015 wären damit rund 36.700 Tonnen an zusätzlichen Stickoxiden in die Luft gelangt. Stickoxide belasten die Atemwege und sind deshalb besonders für Menschen mit Asthma und chronischer Bronchitis gefährlich.