München. „Ohne Big Data geht nichts im automobilen Bereich zum Thema Connected Car und vernetztes Fahrzeug“, so die Einschätzung von Hagen Radowski, Partner bei der IT- und Prozessberatung MHP und Chef von MHP Americas. Drei Aspekte sind für ihn von Bedeutung, um am Markt erfolgreich zu sein und den Paradigmenwechsel in der Industrie zu bewältigen. Zum einen geht es um neue intelligente Geschäftsmodelle. Bei aller Euphorie dürfe dabei aber nicht vergessen werden, dass das sogenannte Connected Car auch mit seinem Umfeld verbunden werden muss. „The network ist the next big thing“, so Radowski. Allerdings sei es heute in der Realität so, dass Verbindungen während einer Autofahrt einfach abbrechen. Der Durchsatz und die Latenz heutiger Mobilfunknetze sei für eine Vielzahl von Anwendungen noch nicht ausreichend.
Zudem reiche es nicht aus, sich mit den Geschäftsmodellen zu beschäftigen. Auch die eigene Organisation und die Mitarbeiter dahinter sind wichtig für die entsprechende Umsetzung. Unternehmen müssten sich daher überlegen, welche Experten gebraucht werden, um diese Geschäftsmodelle auch tatsächlich zu realisieren. Die richtigen Leute zusammenzubringen, hält er dabei für eine der schwierigsten Aufgaben.