Dreieich. Trotz insgesamt positiver Marktimpulse hat sich die Zufriedenheit der Autohändler in Deutschland im vergangenen Jahr nicht wesentlich verbessert. Die durchschnittliche Händlerzufriedenheit stieg 2014 auf eine Schulnote von 2,69, das waren nur 0,04 Notenpunkte mehr als im Jahr zuvor, wie der Gebrauchtwagenpreis-Ermittler EurotaxSchwacke am Donnerstagabend bei der Verleihung der Preise für den Schwacke MarkenMonitor 2015 mitteilte. Der Gesamtumsatz der Autobranche in Deutschland war dagegen weit deutlicher um 6,6 Prozent auf 147,8 Milliarden Euro gestiegen.
Die Ergebnisse des neuen MarkenMonitors zeigen einmal mehr, dass sich die Zufriedenheit der Autohändler nicht nur von der durchschnittlichen Rendite bestimmt ist, die ein Hersteller oder Importeur seinem Verkaufsnetz bieten kann. Diese Erfahrung haben auch 2014 wieder zahlreiche Autohersteller und Importeure machen müssen. Beim neuen Schwacke MarkenMonitor 2015 rückten die Porsche-Händler in Deutschland auf den ersten Platz im Gesamtranking. Im Vorjahr hatten hier noch die Smart-Händler die Nase vorn.
Sieger in der Kategorie der Premium-Hersteller wurde Audi, bei den Volumenherstellern behauptete sich die Marke Volkswagen auf der Pole-Position. Bei den großen Importmarken, die nun ab einem Marktanteil von zwei Prozent darunter fallen, siegte Skoda. Bei den kleinen Importeuren verbesserte sich Volvo gleich um zwei Positionen und schnitt damit am besten in dieser Kategorie ab.
Der erstmals vergebene Titel als "Nachhaltigkeitssieger" ging an Audi, knapp dahinter konnte sich Porsche positionieren, gefolgt von Mercedes-Benz.