Weinheim/Hannover. Das deutsche Zukunftsprojekt Industrie 4.0 droht zur Exportmarke Nummer eins zu werden: Chinesische Unternehmen automatisieren und vernetzen ihre Fabriken im Rekordtempo. Deutsche IT-Lösungen zur Integration produktionsnaher Systeme in Geschäftsprozesse sind derzeit im Reich der Mitte erfolgreicher denn je zuvor. Auch der IT-Dienstleister Freudenberg IT (FIT) verzeichnet in Asien signifikante Wachstumsraten. Angesichts dieser hohen Innovationsdynamik muss die vierte industrielle Revolution hierzulande dringend forciert werden, um den Anschluss nicht zu verlieren - eine Aufgabe, die sich FIT als IT-Dienstleister für den fertigenden Mittelstand stellt. Die Weinheimer tragen nicht nur zur Entwicklung der erforderlichen Standards bei, sondern sind auch Vorreiter bei der Implementierung von Industrie 4.0-Technologien in Deutschland und China. Auf der Computermesse CeBIT am SAP-Stand in Halle C04, präsentiert die Freudenberg IT seine Lösungen.
Während China in Sachen Industrie 4.0 aufrüstet, digitalisieren deutsche Fertigungsunternehmen in homöopathischen Dosen: Laut „IT Innovation Readiness Index“, mit dem die Freudenberg IT den IT-Durchdringungsgrad der deutschen Fertigungsindustrie bereits im zweiten Jahr in Folge misst, ist der Industrie 4.0-Reifegrad hierzulande im vergangenen Jahr von 6,3 auf 6,6 angestiegen. Dies gibt Anlass für Optimismus, denn darin zeigt sich, dass die Fertigungsindustrie der Transformation in Richtung Industrie 4.0 eine hohe Priorität beimisst, heißt es bei den Freudenbergern. Für die repräsentative Untersuchung befragte das Marktforschungsinstitut Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von FIT in einer zweiten Welle rund 130 IT-Entscheider und Produktionsleiter mittelständischer Fertigungsunternehmen in Deutschland.