Wie erkennt man Falschfahrer möglichst früh, um sowohl den Geisterfahrer selbst wie auch Polizei und Verkehrsfunk warnen zu können? In einer Vorlesung über Mikromechanik kam den angehenden Ingenieuren Benjamin Kirsch, Daniel Gillo und Julian Neu die zündende Idee: Die drei Studenten der Universität des Saarlands entwickelten ein solarbetriebenes Sensorsystem, das in die Leitpfosten am Straßenrand integriert wird.
Ihr Projekt tauften sei „Ghostbuster“ und gewannen damit den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis im Wettbewerb „Cosima“, den der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik jährlich ausrichtet. Cosima steht für Competition of Students in Microsystems Applications.
„Unser System kann kostengünstig und einfach in die Leitpfosten integriert werden, die alle 50 Meter an Fahrbahnen aufgestellt sind“, erklärt Daniel Gillo, der Mikrotechnologie und Nanostrukturen an der Saar-Uni studiert. Gemeinsam mit seinen Kommilitonen Benjamin Kirsch aus dem gleichen Studiengang und Julian Neu, der Systems Engineering studiert, baute er einen Prototypen.