Jedem vierten Angestellten in Deutschland wäre es am liebsten, wenn sich sein Arbeitsplatz durch den digitalen Wandel nicht verändern würde. In der Gruppe der 55- bis 65-Jährigen sind es sogar 31 Prozent. Andererseits existiert bei vielen durchaus die Bereitschaft, den Wandel mitzugestalten. Und wer erste Erfahrungen mit digitalen Techniken gesammelt hat, bewertet die Entwicklung deutlich positiver.
Das zeigen die Ergebnisse einer im Oktober durchgeführten, repräsentativen Umfrage von Porsche Consulting bei 1004 Berufstätigen aus allen Industrie- und Wirtschaftsbereichen sowie aus dem Öffentlichen Dienst.
Selbst jüngere Menschen legten bei der Umfrage keinen großen Enthusiasmus an den Tag: Nur 18 Prozent der 25- bis 39-Jährigen sehen in der Digitalisierung der Arbeit einen großen Fortschritt. In der Altersgruppe ab 55 Jahren sinkt dieser Wert gar auf acht Prozent. Generell stehen Männer (19 Prozent) dem digitalen Wandel am eigenen Arbeitsplatz laut Umfrage aufgeschlossener gegenüber als Frauen (neun Prozent).
Was also tun?