Renault beendet sein Engagement in der Formel E. Der französische Hersteller gehört mit dem Team e.dams zu den Gründungsmitgliedern der Elektro-Rennserie und gewann in den ersten drei Jahren dreimal in Folge dem Weltmeistertitel in der Konstrukteurswertung. 2016 kam mit Sebastien Buemi auch der Fahrer-Weltmeister von Renault.
"Als Pionier in der Elektromobilität haben wir in der Serie viel Erfahrung mit High-Performance-Elektrofahrzeugen und Energiemanagement gesammelt. Dies kommt direkt unseren Kunden zugute", sagte Renault-Marketingchef Thierry Koskas. "Nach der vierten Saison wollen wir unsere Kräfte voll und ganz darauf konzentrieren, unsere ehrgeizigen Ziele in der Formel 1 zu erreichen."
Parallel hat der japanische Hersteller Nissan, der seit Jahren eine Allianz mit Renault bildet, angekündigt, dass er ab 2018, also unmittelbar nach dem Abschied von Renault, in die Formel E einsteigen wird.
Die Formel E wird seit September 2014 mit elektrisch angetriebenen Formelwagen auf Stadtkursen ausgetragen. In letzter Zeit haben die Hersteller Audi, BMW, Porsche und Aston Martin verkündet, dort einsteigen zu wollen.
Lesen Sie auch:
Elektro-Rennserie: Aston Martin plant Einstieg in die Formel E
Nico Rosberg steigt um in "Formel kleins": Rüstiger Renn-Rentner rast durch St. Pauli
Nach Ausstieg aus Rennserie WEC: Porsche steigt in die Formel E ein