Ralf und Michael Schmid, die beiden Gründer und Großaktionäre von Uniwheels, haben ihre Anteile an dem Alufelgen-Hersteller für umgerechnet mehr als 660 Millionen Euro an den US-amerikanischen Rivalen Superior Industries verkauft. Die restlichen Aktionäre sollen ein Übernahmeangebot bekommen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Uniwheels ist der drittgrößte Alufelgen-Anbieter Europas, Superior Industries ist in den USA die Nummer 1. Gemeinsam erreichen die beiden Unternehmen eine weltweite Kapazität von 20 Millionen Rädern im Jahr.
Der neue Eigentümer will die Standorte erhalten und den Wachstumskurs finanziell unterstützen, heißt es bei den Amerikanern. "Ein Stellenabbau ist nicht geplant." Bis 2020 sollen allerdings Synergien in Höhe von 15 Millionen Dollar gehoben werden.