Der chinesische Elektroauto-Hersteller Faraday Future hat ein Werk n Kalifornien gemietet, um dort sein Elektroauto FF91 zu bauen. Wie unsere Schwesterzeitung "Automotive News China" berichtet, soll die Produktion noch 2018 starten. Zuvor hatte die Firma erklärt, auf den geplanten Bau eines eigenen, eine Milliarde Dollar teuren Werks in Nevada zunächst zu verzichten. Der wichtigste Geldgeber war in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Jetzt hat Faraday den Mietvertrag für ein früheres Pirelli-Werk in Hanford unterschrieben. Das Werk soll ab Anfang 2018 umgerüstet werden, Ende kommenden Jahres sollen dann die ersten Autos vom Band rollen. "Unser neues Werk ist die letzte Demonstration unserer Entschlossenheit, den FF91 bis Ende 2018 auf die Straße zu bringen", sagt Dag Reckhorn, Vizepräsident von Faraday Future und zuständig für die Produktion. In dem Werk sollen bis zu 1300 Personen in drei Schichten arbeiten. Das zunächst geplante Werk in Nevada hätte insgesamt 13.000 neue Arbeitsplätze schaffen sollen.