Zwischen BMW und seinen Händlern gibt es Streit: Der Hersteller hat 10.000 Autos an Lidl und Kaufland verkauft. Wie der "Spiegel" berichtet, waren auch Winterreifen Teil der Verträge. Diese sollten montiert und die Sommerreifen eingelagert werden – zum sehr günstigen Festpreis von 58 Euro.
Die Händler sind ohnehin bereits verärgert, weil der Deal an ihnen vorbei verhandelt wurde. Hinzu kommt, dass die Händler nichts von den Winterreifen und der Vereinbarung wussten. Jetzt verschickt BMW per Kurierdienst die Winterreifen an die Händler. Die 58 Euro reichen den Händlern zufolge nicht einmal, um die Kosten zu decken. Deshalb wollen die Händler die Reifen künftig nicht mehr annehmen und sogar an BMW zurückschicken. Wie der Hersteller darauf reagiert, bleibt abzuwarten.
Die Stimmung zwischen BMW und seinen Händern ist momentan ohnehin nicht die beste: Im Herbst hatte es langen Streit um die neuen Verträge gegeben. Die Händler warfen dem Hersteller vor, ihnen ohne Ausgleich höhere Risiken und Kosten aufzubürden.
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