Akira Marumoto soll neuer Chef der japanischen Marke Mazda werden. Das berichtet unsere Schwesterzeitung "Automotive News". Der 60-Jährige werde das Amt am 26 Juni nach der Jahreshauptversammlung übernehmen. Der aktuelle CEO Masamichi Kogai bleibt im Vorstand. Nachfolger Marumotos als Amerika-Chef wird Kiyoshi Fujiwara.
Mazda sieht sich mit dem Umstieg auf Elektromotoren sowie den Trends zum autonomen Fahren und vernetzten Autos den gleichen Herausforderungen gegenüber wie die anderen Hersteller. Der vergleichsweise kleine Autobauer gehört jedoch nicht zu einem großen Konzern und hat ein entsprechend geringes Budget für Entwicklungen.
Kogai hat in den vergangenen fünf Jahren versucht, das Problem mit Partnerschaften zu lösen. Mazda hat bisher keine Elektroautos im Programm, das erste soll 2019 kommen. Die Skyactive-Verbrennermotoren gelten aber als sparsam, zudem hat Mazda als erster Hersteller den Disotto zur Serienreife gebracht, der die Vorteile von Benziner und Diesel vereinen soll. Im kommenden Jahr will der Hersteller eine neue Plattform einführen, auf der fast alle künftige Modelle vom Mazda2 bis zum CX-9 basieren sollen. Damit will Mazda Kosten sparen. Auf der Plattform können elektrifizierte Fahrzeuge gebaut werden.