Das Landgericht Eisenstadt in Österreich hat ermittelt, dass der Nox-Ausstoß eines vom Abgas-Skandal betroffenen Audis auch nach dem Software-Update noch zu hoch ist und die Käufer vom Vertrag zurücktreten dürfen. Das Urteil, über das unter anderem "Der Standard" berichtet, ist noch nicht rechtskräftig. Die Richterin ließ die Emissionen des Fahrzeugs im Fahrbetrieb sowohl vor als auch nach dem Update messen. Ergebnis: Auch nach dem Update überschritt der NOx-Ausstoß den gesetzlich festgelegt Grenzwert um 77 Prozent. Die CO2-Emissionen hingegen blieben im erlaubten Rahmen. Die Richterin sagte, ein Überschreiten der Werte von 20 bis 30 Prozent sei noch akzeptabel, 77 Prozent hingegen seien zuviel.
Auch in Deutschland klagen zahlreiche Kunden gegen den VW-Konzern und seine Händler. Die Gerichte urteilen unterschiedlich.
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