Mit rund 6,3 Milliarden Euro erwartet die Brose Gruppe 2018 einen Umsatz auf Vorjahresniveau. „Die politischen Strömungen weltweit haben uns ein bewegtes Geschäftsjahr beschert. Nach einem sehr guten Start im ersten Halbjahr hat sich der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte deutlich abgeschwächt“, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung Kurt Sauernheimer und ergänzt: „Steigende Rohstoffpreise, Strafzölle und Sondersteuern sowie ungeplante Kosten beim Anlauf neuer Produkte haben zu einem deutlichen Ergebnisrückgang geführt. Wir rechnen zwar mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau, werden aber unsere Renditeziele verfehlen.“ Die Anzahl der Mitarbeiter ist weltweit um fast 700 auf 26.200 gestiegen.
Mit 3,2 Milliarden Euro Umsatz (plus 0,5 Prozent) erwirtschaftet der Geschäftsbereich Tür in Bamberg mehr als die Hälfte des Gruppenumsatzes. Das von Coburg aus gesteuerte Geschäft mit Sitzstrukturen und deren Verstelltechnik ist maßgeblich geprägt vom verschärften Preisdruck der Hersteller und erzielt rund zwei Milliarden Euro Umsatz (minus drei Prozent). Die Sparte Elektromotoren aus Würzburg erzielt ein Umsatzplus von 2,7 Prozent auf über eine Milliarde Euro.