Nio, ein Elektroauto-Hersteller aus China, plant den Gang an die New Yorker Börse. Das berichten unter anderem "wallstreet-online.de" und die Nachrichtenagentur Bloomberg. Das Unternehmen gab auf Anfrage der Automobilwoche keinen Kommentar ab. Zunächst ist den Berichten zufolge ein Börsenwert von 1,8 Milliarden Dollar angegeben, er dient aber nur als Platzhalter. Nio-Chef William Li will 50 Millionen Aktien, etwa ein Drittel seines Aktienbestands, abgeben, dabei jedoch das Stimmrecht behalten. Ein ähnlich Konzept gibt es bei Volkswagen, wo zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien unterschieden wird.
Mit dem Geld will Nio vor allem Forschung und Entwicklung finanzieren. Nio hat vor wenigen Monaten ein SUV namens ES8 als Konkurrenz zu Teslas Model X auf den Markt gebracht. Bis Ende September will das Unternehmen 10.000 Autos ausliefern. Schon in zwei bis drei Jahren soll der Verkauf in Deutschland starten.
Lesen Sie auch:
Chinesisches Start-up: Nio will schon 2020 in Deutschland E-Autos verkaufen
Chinesisches Elektroauto-Startup: Nio will alles anders machen
Aus dem Datencenter: