Nach Angaben der Neue Halberg Guss soll der Fahrzeughersteller Volkswagen kurz vor Abschluss des Verkaufsprozesses den Verkauf des operativen Geschäfs der Neue Glaberg Guss an den Investor One Square Advisors torpediert haben.
Durch einen Arrest- und Pfändungsbeschluss gegen die NHG wolle sich Volkswagen Rechte am Vermögen der Gesellschaft sichern. Hierzu sei bereits ein Verfahren am Landgericht Saarbrücken anhängig gewesen, das am 21. Dezember fortgesetzt werden sollte.
Diesen Antrag habe Volkswagen nun kurzfristig zurückgezogen. Stattdessen ging nach Angaben von NHG am 6. Dezember per Bote ein entsprechender Antrag beim Landgericht Braunschweig ein, in dessen Bezirk auch die VW-Konzernzentrale in Wolfsburg liegt. Offenbar habe sich VW dort höhere Erfolgschancen ausrechnet, heißt es bei NHG.
Schon heute Vormittag sei dort der gewünschte Beschluss ergangen – ohne vorherige mündliche Verhandlung, wie es in einer Mitteilung der NHG heißt. Dieses für Volkswagen sehr vorteilhafte Vorgehen sei bei einem Streitwert von mehr als 40 Millionen Euro äußerst ungewöhnlich, heißt es beim Zulieferer.