In einem Brief hat sich Interimschef Bram Schon an die Audi-Belegschaft gewandt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, entwirft er darin keine großen Zukunftsvisionen von autonom fahrenden oder gar fliegenden Autos, sondern konzentriert sich pragmatisch auf die aktuellen Probleme des Autobauers. Man müsse "tun, was wir versprechen" und große Taten vollbringen "statt große Worte zu machen".
Auch die Unternehmenskultur will der gebürtige Niederländer ändern. Man müsse mehr miteinander reden und einander zuhören. Dass das nicht nur große Worte sind, bewies er gleich darauf: Mehrere hundert Mitarbeiter antworteten ihm, worauf sich Schot zwei Nächte lang hinsetzte und jede Nachricht persönlich beantwortete.