BMW hat in Südkorea weiter Probleme: Nachdem 27 Autos in Flammen aufgegangen waren, hatte der Hersteller schon vor Wochen einen Rückruf gestartet. Der Chef von BMW in Korea hat sich entschuldigt, wie es der dortigen Gewohnheit entspricht. Doch das reichte offenbar noch nicht:Vor wenigen Tagen erst verhängte die Regierung ein Fahrverbot für alle betroffenen Fahrzeuge. Jetzt berichtet das "Handelsblatt", dass mehr als 100 Kunden den Autobauer verklagen wollen. Eine Sammelbeschwerde soll am Freitag eingereicht werden.
Rechtsanwalt Jason Ha, kündigte an, auch eine Strafanzeige gegen BMW-Chef Harald Krüger persönlich zu stellen. Has Kanzlei Barun Law vertritt die Kläger. Die Kläger verlangen Schadenersatz und werfen Krüger sowie dem BMW-Pressesprecher vor, zur Vertuschung der Probleme beigetragen zu haben. Schlimmstenfalls drohen zehn Jahre Haft sowie Geldstrafen von bis zu 80.000 Euro.