Neuer Ärger für Elon Musk: Der von ihm als "Saboteur" bezeichnete und entlassene Mitarbeiter hat Tesla bei der US-Börsenaufsicht SEC angezeigt. Er wirft dem E-Auto-Hersteller einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge vor, die wöchentlichen Produktionszahlen für das Model 3 um bis zu 44 Prozent höher angegeben zu haben, als sie tatsächlich waren. Zudem hat Tesla nach Angaben des Technikers fehlerhafte und schlecht verarbeitete Batterien in viele Fahrzeuge eingebaut haben. Dadurch sei die Brandgefahr bei diesen Autos höher. Systematisch sollen Teile zum Einsatz gekommen sein, die in Fahrzeugen als Schrott oder Abfall eingestuft worden waren.
Die Sicherheitsbehörde NTSB untersucht Tesla, weil mehrere Fahrzeuge nach Unfällen gebrannt haben. Der gefeuerte Mitarbeiter sieht sich zu Unrecht geschmäht. Er habe zum Schweigen gebracht werden sollen, weil er Kunden und die Öffentlichkeit auf Missstände haben aufmerksamen machen wollen. Die SEC belohnt Whistleblower zum Teil mit hohen Geldbeträgen.
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