Für die Bauern in der Nachbarschaft des VW-Werks in Puebla in Mexiko ist es immerhin ein kleiner Erfolg: Der Autobauer hat zugesagt, die Schallkanonen nicht mehr im Automatikbetrieb einzusetzen. Stattdessen sollen sie nur noch Bedarf, das heißt bei drohendem Hagel, manuell abgefeuert werden. Zudem will VW mehr Geld in Schutzgitter gegen Hagel investieren.
Im vergangenen Jahr hatten Hagelschäden an Neuwagen einen Schaden von umgerechnet 17,6 Millionen Euro verursacht. Daraufhin hatte VW im Mai Schallkanonen aufgestellt, die die Wolken über dem Werk zersetzen sollen. Die Landwirte im Umkreis der Fabrik erhoben daraufhin den Vorwurf, die Kanonen würden auch den Regen verhindern und zu einer Dürre führen.