Der von Volkswagen im Rahmen des Zukunftspakts geplante Abbau von bis zu 30.000 Stellen bis zum Jahr 2020 und die geplanten Einsparungen des Autobauers von 3,7 Milliarden Euro jährlich lassen die Zulieferer noch weitgehend kalt. Sie befürchten derzeit noch nicht, dass an der Preisschraube gedreht wird. "Wir sehen das momentan noch nicht so kritisch", so der Vertriebschef eines süddeutschen Zulieferers. "Ehrgeizige Preisnachlass-Forderungen von VW gab es schon immer und wird es weiter geben. Das schreckt einen langjährigen Lieferanten nicht so sehr."
Outsourcing und Personalabbau berge für Lieferanten immer auch die Möglichkeit, die eigene Fertigungstiefe zu erhöhen. Sorge bereitet ihm eher "der zukünftige Erfolg von VW an den Märkten und damit eine eventuell verbundene Mengenerosion".