Stuttgart. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat dem Zulieferer ZF Friedrichshafen 2009 ein Minus von 421 Millionen Euro beschert. Ein Jahr zuvor war noch ein Gewinn von 434 Millionen erzielt worden. Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf knapp 9,4 Milliarden Euro. "2010 hat die ZF wieder deutlich an Fahrt aufgenommen“, gibt sich der ZF-Vorstandsvorsitzende Hans-Georg Härter optimistisch. Die ursprüngliche Umsatzprognose des Zulieferers für Antriebs- und Fahrwerkstechnik für das Geschäftsjahr mit einem Plus von zehn Prozent, korrigierte er sogar noch einmal nach oben. "Elf Milliarden Euro Umsatz würde ich nicht ausschließen.“
Die stärksten Umsatzzuwächse erzielte ZF im ersten Quartal 2010 in den Regionen Asien-Pazifik und Südamerika mit 67 beziehungsweise 73 Prozent. Den China-Umsatz von 970 Millionen Euro (2009) will Härter in den kommenden zwei Jahren auf etwa 1,5 Milliarden Euro steigern. Im Sommer dieses Jahres will der Zulieferer das neue Headquarter für den Raum Asien-Pazifik sowie ein neues Entwicklungszentrum im chinesischen Schanghai eröffnen.