Schweinfurt. ZF Services, ein Tochterunternehmen des ZF–Konzerns aus Friedrichshafen, hat ein ZF Services-Logistikcenter in Schweinfurt eröffnet. Das gesamte Projekt umfasst zwei Baustufen mit Investitionen in Höhe von 31,4 Millionen Euro für die erste nun abgeschlossene Phase und geplante 18,4 Millionen Euro für den zweiten Abschnitt. Dieser wird voraussichtlich bis 2014 fertig gestellt werden. Alois Ludwig, Vorsitzender der ZF Services-Geschäftsleitung, bedankte sich ausdrücklich bei der ZF-Unternehmensleitung für diese trotz Wirtschaftskrise aufgebrachte Summe: "Diese Investition beweist, welche Bedeutung ZF dem Kundenservice im Unternehmenskonzept zumisst.“ den wesentlichen Bestandteilen der Logistikerweiterung in Schweinfurt, die im Oktober 2008 begonnen und nun abgeschlossen wurde, gehört unter anderem der Neubau eines Hochregallagers mit sechs Gassen und etwa 26.000 Palettenplätzen, dass später auf neun Gassen und 38.000 Plätze erweitert werden könnte.
Der 45 Meter hohe Neubau basiert auf einer modernen Stahlkonstruktion. Die Regalfachwerke tragen nicht nur die Lasten der Paletten, sondern bilden zudem das Aussteifungssystem des gesamten Gebäudes. Im Hochregallager wird ausschließlich verpackte Ware gelagert. Es dient zur Kommissionierung im Kundenauftrag und als Zwischenpuffer für versandfertige Ware sowie als Nachschubstation für das sogenannte Schnelldreherlager.