Duisburg. Wolfgang Schneider ist neues Mitglied im Direktorium des CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen (UDE). Bis 2014 war er Vorstandsmitglied von Ford Europe. „Mit Dr. Wolfgang Schneider können wir unsere Kompetenz im Automotive-Bereich an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät weiter ausbauen“, so Dekan Dieter Schramm. Sein Jura-Studium absolvierte Schneider an der Universität Frankfurt. Nach dem zweiten Staatsexamen war er 32 Jahre lang in verschiedenen Positionen der Ford Motor Company tätig, darunter 13 Jahre in England und drei Jahre in den USA. Von 1998 bis Ende 2014 war Schneider im Vorstand von Ford Europe.
„Mit Wolfgang Schneider haben wir einen brillanten Kopf gewonnen, der die Rechtssysteme und Regulierungen in den großen Autoregionen Nordamerika, Asien/China und Europa/Deutschland wie kein Zweiter kennt. Und das verbunden mit dem tiefen Verständnis der Organisation eines großen weltweiten Autobauers“, lobt CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer. Schneider wird sich in die wissenschaftliche Projektarbeit am CAR einbringen und Masterstudierende über Rechtssysteme, Regulierungen und Umweltanforderungen unterrichten. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe“, so Schneider. „Das CAR ist mir schon aus meiner Ford-Zeit bestens vertraut. Unter anderem haben wir im Bundesprojekt ColognE-mobil schon sehr fruchtbar zusammengearbeitet.“
Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der UDE ist eigenen Angaben zufolge mit 85 Lehrstühlen eine der größten ihrer Art im deutschen Sprachraum. Ein Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt ist die Automobil- und Zulieferindustrie. Erforscht werden Themen wie Elektromobilität, autonomes Fahren und Fahrerassistenzsysteme, Marktprognosen oder auch Kundenakzeptanzstudien. Das jährliche CAR Symposium zieht mehr als 1200 Kongressteilnehmer und 120 Partnerunternehmen an.