Rheda-Wiedenbrück. Westfalia-Automotive, einer der weltweit führenden Produzenten von Anhängevorrichtungen und Trägersystemen mit Sitz in Ostwestfalen, hat das Geschäftsjahr 2008/2009 (endet am 30. September) mit einer eigenen Angaben zufolge "zufrieden stellenden Bilanz abgeschlossen“. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Krise hat sich die Westfalia-Automotive-Gruppe behaupten können. Wie Jens Waldau, Vorsitzender der Geschäftsführung von Westfalia-Automotive mitteilte, hat man zwar zum ersten Mal kein Wachstum erzielen, sich aber dennoch mit einem Umsatzrückgang von nur zehn Prozent auf etwa 140 Millionen Euro vergleichsweise gut behaupten können. Es wurde durch entsprechende Maßnahmen sichergestellt, dass trotz des Umsatzrückgangs ein positives Ergebnis erwirtschaftet wurde.
Mit der Einführung des Portilo, einem anhängekupplungsgestützten Fahrradträgersystems, ist dem ostwestfälischen Produzenten von Anhängekupplungen im vergangenen Jahr der Schritt hin zu einem Systemanbieter für Transportlösungen gelungen. Bereits im ersten Jahr wurde von diesem prämierten System ein Absatz von mehr als 5000 Stück erzielt. "Der Portilo wird zu einer modularen Systemfamilie ausgebaut, wie mit der Einführung der PortiloBox bereits zu sehen ist,“ so Waldau. "Wir sehen großes Potential in diesem Segment, da die Kunden flexible Transportlösungen immer stärker nachfragen.“