Hannover. Mit dem Leitthema Integrated Industry geht die Hannover Messe einen wesentlichen Schritt in Richtung Zukunft der Industrie. "Integrated Industry steht nicht nur für das einzigartige Zusammenspiel von Automation, Energietechnologien, Antriebstechnik, industrieller Zulieferung sowie Forschung und Entwicklung auf der Hannover Messe, sondern insbesondere auch für den Einzug der Informationstechnologie in die Fertigungsprozesse“, erklärt Jochen Köckler, Vorstandsmitglied der Hannover Messe. "Aufgrund von immer kürzeren Produktlebenszyklen und der zunehmenden Produktvielfalt müssen Fertigungsstraßen in Zukunft immer flexibler werden. So werden zum Beispiel in der Automobilindustrie bereits heute unterschiedliche Fahrzeugmodelle auf einer Produktionslinie hergestellt.“ Das setze den Einsatz von zukunftsweisender Software und internetbasierten Technologien voraus.
Integrated Industry umschreibt zudem die Vernetzung aller am Produktionsprozess beteiligten Maschinen, wodurch Produktionsanlagen weniger anfällig für Fehler werden. Künftig erkennen die Maschinen eventuelle Abweichungen bei den zu bearbeitenden Werkstücken. Oder das Werkstück teilt der Maschine über eine Kennung mit, wie es zu bearbeiten ist. Die Werkzeuge passen sich dann selbstständig an und optimieren so den laufenden Fertigungsprozess. "Das Werkstück spricht quasi mit der Maschine“, erläutert Köckler. "Unterm Strich führt Integrated Industry dazu, dass Produkte schneller, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger produziert werden können. Diese Entwicklung wird den Produktionsstandort Deutschland nachhaltig stärken.“Werkstück spricht mit Maschine
Auf der Industrieschau Hannover Messe, die vom 8. bis 12. April stattfindet, wird in diesem Jahr die IT-gestützte Weiterentwicklung der industriellen Produktion in den Mittelpunkt gerückt. Einer der Vorreiter mit ihren Lösungen ist hier die Automobilindustrie.
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