Berlin. Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie(VDA) hat auf seiner Sitzung am 13.NovemberArndt G.Kirchhoff, Geschäftsführender Gesellschafterund Vorstandschef der Kirchhoff Holding, für die HerstellergruppeIII (Teile und Zubehör) in das Präsidium des VDA gewählt. Kirchhoff folgt auf Jürgen Geißinger, der mit seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender von Schaeffler seine Funktion als Vorsitzender der HerstellergruppeIII und VDA-Vizepräsident niedergelegt hatte.
Geißinger war seit 2002 VDA-Vorstandsmitglied, seit November2007 VDA-Vizepräsident. VDA-Präsident Matthias Wissmann dankte Geißinger auch im Namen des VDA-Vorstandes: „Sie haben sich als VDA-Vizepräsident große Verdienste um unsere Verbandsarbeit insgesamt und insbesondere um die HerstellergruppeIII erworben.“Geißinger habe die Interessen der Zulieferer auch gegenüber den Herstellern nachhaltig vertreten.Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Beirates der HerstellergruppeIII - und damit zum Nachfolger von Kirchhoff in dieser Funktion - wählte der Vorstand Stefan Wolf, Vorsitzender des Vorstandes von ElringKlinger.Wissmann wies auf die wichtige Rolle der Zulieferer im VDA hin. Sie bilden die größte Mitgliedergruppe im VDA. So sei die Zahl der Zulieferer-Mitgliedsunternehmen im VDA auf 522 gestiegen (Vorjahr: 514). Damit stellen sie inzwischen gut 83Prozent aller 627 VDA-Mitgliedsunternehmen. Der Anteil der Zulieferer an der automobilen Wertschöpfung liege bei rund 75Prozent, der über die neuen technologischen Veränderungen und mit der zunehmenden Auslandslokalisierung und Vielfalt der Modelle wohl weiter wachsen werde. Das unterstreiche die Innovationskraft der Unternehmen. Die Entwicklung alternativer Antriebe, die Vernetzung des Automobils sowie die Internationalisierung böten Zulieferern neue Chancen, aber auch Herausforderungen.VDA
Wechsel im Präsidium
Arndt G. Kirchhoff ist in das Präsidium des VDA gewählt worden. Auch ElringKlinger-Chef Stefan Wolf hat im VDA eine neue Funktion übernommen.
Lesen Sie auch: