Das amerikanische Justizministerium muss dem milliardenschweren Vergleich, den VW mit den Klägern geschlossen hat und den Richter Charles Breyer im Oktober abgesegnet hat, noch zustimmen. Bisher hatte VW gehofft, dass das noch in der Amtszeit von Präsident Barack Obama passieren würde. Doch danach sieht es einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge nicht aus. VW-Verhandlungsführer Francisco Javier Garcia Sanz sei in der vergangenen Woche in den USA gewesen und habe versucht, mit Vertretern des Justizministeriums eine schnelle Einigung zu erreichen. Diese hätten jedoch abgelehnt. Damit wird die Entscheidung wohl erst in der Amtszeit des gewählten Präsidenten Donald Trump fallen, der am 20. Januar sein Amt antreten wird.
VW befürchtet, dass die Trump-Administration der Einigung nicht zustimmen und höhere Strafzahlungen verlangen könnte. "Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen", sagte ein namentlich nicht genannter VW-Manager der Zeitung.