Waldaschaff. Das im März 2009 gegründete Unternehmen Waldaschaff Automotive GmbH, wird zum 1. September 2009 weitere 160 Mitarbeiter aus dem Kreise der früheren Belegschaft der insolventen Wagon Automotive GmbH und Wagon GmbH einstellen. Mit Hilfe dieser zunächst für ein Jahr befristeten Einstellungen sollen sichergestellt werden, dass das Geschäft zur Entwicklung und Fertigung von Türsystemen und Strukturkomponenten für deutsche Fahrzeughersteller in Waldaschaff fortgeführt werden kann. Gleichzeitig werden zum September fünf neue Auszubildende im gewerblich-technischen Bereich eingestellt. Somit wird das Unternehmen im September 2009 insgesamt 406 Mitarbeiter plus 32 Auszubildende haben.
Helge Bender, Geschäftsführender Gesellschafter der Waldaschaff Automotive, erwartet sowohl für 2009 als auch für 2010 einen weiteren leichten Umsatzrückgang, da aufgrund der Absatzkrise in der Automobilindustrie nicht alle auslaufenden Projekte durch neue Aufträge ersetzt werden können. "Wir sind uns jedoch sicher, mit dieser vorsichtig optimistischen Personalpolitik der Geschäftsentwicklung gerecht zu werden.“ Eine der Lösungen wird darin bestehen, auch in Märkten außerhalb der Automobilindustrie neue Kunden zu gewinnen. Wichtig sei es, so Bender, dass die Zeit überbrückt wird, bis die neuen Entwicklungsprogramme der Automobilindustrie starten. Hans-Dieter Kress, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, betont die Seriosität der wirtschaftlichen Maßnahmen: "Wir sind jetzt in der Lage, zum August 2009 den bayerischen Tarifvertrag der Metallindustrie umzusetzen und das Tarifentgelt der Mitarbeiter um 2,1 Prozent zu erhöhen.“