Oliver Schmidt ist ohnehin nicht zu beneiden: Von einem US-Gericht wurde der VW-Manager vor Kurzem zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt. Jetzt hat er einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge auch noch seinen Job verloren. Der Autobauer habe den Ingenieur, der 20 Jahre lang für das Unternehmen gearbeitet hat, per Brief fristlos entlassen, schreibt das Blatt.
Schmidt war seit 2002 Leiter des Umweltbüros von VW in den USA. Er wusste seit mehreren Jahren von der illegalen Abschalteinrichtung und vertuschte sie vor den US-Behörden. Ein VW-Sprecher verwies zur Begründung auf die Compliance-Regeln des Unternehmens. Schmidt hat vor Gericht seine Schuld eingestanden, aber betont, er habe mit Wissen und auf Anweisung seiner Vorgesetzten gehandelt.