Wolfgang Schreiber hat einen ersten Erfolg im juristischen Kampf gegen den VW-Konzern errungen. Das Landgericht München I hat seiner Klage gegen seinen früheren Arbeitgeber stattgegeben, wie die "Braunschweiger Zeitung" berichtet. Damit dürfte die Angelegenheit aber noch nicht erledigt sein. Seit 2015 klagt der frühere Chef von Bentley und Bugatti gegen seinen früheren Arbeitgeber, der ihn im April 2014 freigestellt hat. Dabei geht es Medienberichten zufolge um mehrere hundert Millionen Euro.
Am Dienstag war Schreiber persönlich geladen und berichtete ausführlich aus dem Innenleben des Konzerns. Grund für die Klage des Technikers vor dem Landgericht München I sind seine Erfindungen für das Doppelkupplungsgetriebe, das VW weltweit in Millionen Fahrzeuge seiner verschiedenen Marken eingebaut hat. Schreiber fordert eine angemessene Vergütung. "Es gab einen Verhandlungstermin am 20. Juli 2016. Bislang haben die Parteien sich nicht geeinigt. Ein zweiter Verhandlungstermin soll am 26. April stattfinden", hieß es beim Landgericht.