Bei Volkswagen wird ab dem nächsten Jahr ein neues Vergütungssystem für das Topmanagement eingeführt. Dabei sollen die individuellen Bonuszahlungen wegfallen. Zwei Drittel der variablen Vergütung sollen von Kennzahlen wie dem Konzernergebnis und der Entwicklung des Aktienkurses abhängen. "Das Erreichen von Renditezielen wirkt sich künftig deutlich stärker aus", sagte Personalvorstand Gunnar Kilian.
Das Vergütungssystem betrifft die Markenvorstände sowie die Ebene darunter. Betroffen sind damit weltweit rund 450 Personen. Solange die vorgegebenen Ziele erreicht werden, dürfte sich an der Summe der Vergütung nicht viel ändern. Die Spanne reicht dabei von hohen sechsstelligen Beträgen bis hin zu den 2,7 Millionen Euro, die Audi-Chef Rupert Stadler 2017 erhalten hat. VW will Kilian zufolge die Entwicklung der einzelnen Marken und Regionen genau betrachten und bei der Vergütung berücksichtigen.