Linz. Der Stahlkonzern Voestalpine reagiert auf die weltweite Konjunkturflaute. Die bisher schon an einer Reihe sowohl in- wie auch ausländischer Standorte des Voestalpine-Konzerns laufenden Personalmaßnahmen wie Reduktion von Leihmitarbeitern, Abbau von Urlauben, Überstunden und Zeitguthaben sowie eine flexible Handhabung der Arbeitszeitregelungen in den betroffenen Ländern werden nach Angaben des Unternehmens weiter forciert.
Zudem wird Innerhalb des Unternehmens eine so genannte Personaldrehscheibe eingerichtet, die Mitarbeiter konzernintern weiter vermittelt. Um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, gilt für rund zehn Prozent der 42.000 Mitarbeiter in den nächsten Monaten Kurzarbeit. Betroffen sind davon überwiegend rund 1500 Beschäftigte an deutschen, holländischen und österreichischen Standorten der Division Automotive einerseits, sowie ein knappes Viertel (etwa 2500 Mitarbeiter) der Belegschaft der Division Stahl andererseits.