Teslas Vizepräsident für Geschäftsentwicklung, Diarmuid O'Connell, hat den Autobauer verlassen. Das meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. In denen vergangenen Monaten hatten bereits mehrere Manager des Elektroauto-Herstellers das Handtuch geworfen.
Momentan steckt Tesla in einer entscheidenden Phase: Die Produktion des Mittelklassemodells Model 3 läuft an, mit dem der Hersteller der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen will. Dazu muss die Fertigungskapazität um ein Vielfaches gesteigert werden, denn während von den bisherigen hochpreisigen Baureihen Mode S und Model X nur vergleichsweise wenige Autos verkauft wurden, gibt es für das Model 3 bereits rund 400.000 Vorbestellungen. Im Dezember sollen schon 20.000 Model 3 vom Band laufen.
Der 53-jährige O'Connell hat schon seit 2006 für Tesla gearbeitet und gehörte damit zu den am längsten amtierenden Managern des Unternehmens. Er gehörte zu den wichtigsten Akteuren bei Teslas Kampf mit den Autohändlern um das Recht von Tesla zum Direktvertrieb seiner Autos.