Die Deutschen stehen der Elektromobilität grundsätzlich positiv gegenüber. Eine deutliche Mehrheit von 57,9 Prozent befürwortet den Umstieg, hat eine repräsentative Umfrage des Portals Verivox ergeben. Allerdings ist nur rund die Hälfte der Befragten, genau genommen 49,4 Prozent, davon überzeugt, dass die E-Mobilität den CO2-Ausstoß des Landes deutlich verringern wird. Mehr als 40 Prozent halten die Elektromobilität hingegen für eine "Mogelpackung", weil der CO2-Ausstoß unter dem Strich ebenso hoch sei wie bei konventionellen Antrieben.
Mit 61,3 Prozent ist immerhin eine deutliche Mehrheit davon überzeugt, dass sich die Luftqualität in den deutschen Städten durch die Verwendung von Elektroautos verbessern wird. Trotzdem fordern nur 37 Prozent einen weiteren Ausbau der staatlichen Förderung. Maßnahmen wie höhere Steuern auf fossile Kraftstoffe und das Verbot konventionell angetriebener Autos in den Innenstädten fanden mit 14 beziehungsweise 13 Prozent nur wenig Beifall.
Eine Mehrheit von 53 Prozent hingegen befürwortet einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr, 44,5 Prozent sprachen sich dafür aus, dessen Angebot zu erweitern. Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Innofact im April 2019 deutschlandweit 1082 Personen befragt.
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