Rüsselsheim/Köln. Eine anhaltend hohe Nachfrage nach dem Topmodell Insignia sorgt im Opel-Werk Rüsselsheim für volle Auftragsbücher und verkürzte Weihnachtsfeiertage.
Statt der üblichen Werksferien jeweils eine Woche vor und nach Weihnachten wird die Belegschaft in diesem Jahr noch bis zum 23. Dezember durcharbeiten und am 7. Januar wieder an die Bänder zurückkehren. "Die Auftragslage für den Insignia ist so hoch, dass wir uns dazu entschlossen haben," sagte am Mittwoch ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Automobilwoche. Außerdem werde es noch am kommenden Samstag eine Sonderschicht für den Insignia geben. Weitere Sonderschichten seien ab Februar vorgesehen. Exakte Auftragseingangszahlen wollte der Sprecher aber nicht nennen.
Gut laufen demnach auch die Ordereingänge für den facegelifteten Corsa und den neuen Meriva, die im spanischen Werk Saragossa gefertigt werden. Eine Sonderschicht werde es dort im Dezember geben, weitere seien zu Jahresbeginn 2011 vorgesehen, so der Sprecher.
Bei Ford in Köln wird derzeit noch über die Weihnachtsferien verhandelt, wie ein Sprecher sagte. Im Werk Saarlouis dagegen, wo im Dezember die Produktion des neuen Focus anläuft, wird es wie geplant Werksferien vom 23. Dezember bis zum 1. Januar geben.
Der bayerische Autohersteller BMW hatte am Vortag erklärt, seine Produktion zwischen den Weihnachtsfeiertagen in einigen Werken weiterlaufen zu lassen. In der Zeit vom 27. bis 30. Dezember wird an den deutschen Standorten Dingolfing und Leipzig sowie in dem chinesischen Werk Shenyang weiterhin gefertigt. Grund sei die "riesige Nachfrage" nach BMW-Modellen.
Im größten BMW-Werk Dingolfing laufen die großen Limousinen Fünfer, Sechser und Siebener vom Band.