Neuwied. Der Bremsenspezialist TRW hat sein Programm stark erweitert. Der Grund: Da der Anteil von Fahrzeugen asiatischer Hersteller am globalen Automobilmarkt wächst, nimmt auch die Bedeutung dieses Segments für den freien Ersatzteilmarkt in Europa zu. Rund 15 Prozent der Fahrzeuge in Europa sind asiatischer Herkunft, mit steigender Tendenz: "Mehr als 500 neue Teilenummern machen TRW zum verlässlichen Anbieter von Bremsenkomponenten für asiatische Fahrzeugmodelle auf dem europäischen Ersatzteilmarkt", sagt Andreas Schäfer, Marketing Manager Handel bei TRW Automotive Aftermarket.
Die Programmerweiterung umfasst nach Angaben des Unternehmens mit mehr als 500 neuen Teilenummern nahezu alle Bremsenkomponenten wie Bremssättel, Bremsscheiben, Haupt- und Radbremszylinder. Damit baut TRW sein Angebot für die Marken Daewoo, Honda, Mazda, Mitsubishi, Suzuki und Toyota aus. Alle Bremsenkomponenten werden laut TRW nach strengen OE-Standards getestet, um die Qualität der sicherheitskritischen Teile für die einbauende Werkstatt zu garantieren und tragen einen fälschungssicheren 2D-Matrix-Barcode zum Schutz vor Produktfälschungen.
"Durch den kontinuierlichen Ausbau unserer Präsenz in der Erstausrüstung und auf dem Ersatzteilmarkt in ganz Asien, wird sich durch die enge Zusammenarbeit unserer Teams in Europa und Asien auch weiterhin ein positiver Effekt für die Abdeckung asiatischer Fahrzeuge in Europa ergeben", so Schäfer.
TRW Automotive Aftermarket zählt zu den führenden Anbietern von Ersatzteilen, Serviceleistungen, Diagnoseausrüstung und technischer Unterstützung für den unabhängigen Ersatzteilmarkt und den Servicebereich der Fahrzeughersteller. Das Unternehmen ist darüber hinaus Automobilzulieferer für aktive und passive Sicherheitssysteme. TRW Automotive hat weltweit mehr als 65.000 Mitarbeiter in 26 Ländern, in Deutschland rund 12.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von 15 Milliarden Dollar.