Hamburg. Toyota ist der Allianz für die Verbreitung der Wasserstoff-Technologie in Europa beigetreten, der Organisation "Clean Energy Partnership" (CEP). Der 2008 entstanden Interessengruppe gehören unter den Autoherstellern bereits Volkswagen, Daimler, BMW, Ford und GM/Opel an, Porsche ist nicht beteiligt.
Toyotas Europachef Tadashi Arashima sagte: "Wir glauben fest daran, dass Brennstoffzellen-Hybridfahrzeuge neben Hybridfahrzeugen, Plug-in-Hybridfahrzeugen sowie reinen Elektroautos, eine Schlüsselrolle bei der weiteren Reduzierung von Emissionen, auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität spielen werden." Toyota strebe eine erste Markteinführung von Brennstoffzellen-Hybridfahrzeugen um 2015 an, bekräftigte Arashima. Dafür sei eine Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung unverzichtbar. "Eine enge Abstimmung zwischen Automobilproduzenten und Versorgungsunternehmen ist von entscheidender Bedeutung," betonte der Toyota-Chef.
Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, äußerte sich erfreut über den Beitritt von Toyota zur Wasserstoff-Allianz: "Deutschland soll Leitmarkt für Elektromobilität werden. Der heutige Tag zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Die Zukunft des Verkehrs liege in der Elektrifizierung der Antriebe. Keine Technologie werde diese Herausforderung alleine lösen können. Deshalb verfolge die Bundesregierung mit ihren Programmen einen technologieoffenen Ansatz und fördere sowohl die Batterien als auch die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Das Bundesverkehrsministerium stellt dafür gemeinsam mit der Industrie rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung.