Washington. Für Toyota werden die Airbags des Zulieferers Takata zu einem immer größeren Problem. In den USA beordert der Hersteller weitere 1,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Davon betroffen sind mehrere Modelle der Baujahre 2006 bis 2011. Damit steigt die Zahl der Toyota-Fahrzeuge, die aufgrund von Takata-Airbags in die Werkstätten müssen, auf rund 4,7 Millionen.
Takata hatte vor Kurzem angekündigt, dass bis zu 40 Millionen weitere Airbags überprüft werden müssen. Unter bestimmten Umständen können die Airbags bei einem Unfall zu heftig auslösen und Splitter durch den Innenraum schleudern, was zu Verletzungen führen kann. Weltweit werden mindestens elf Todesfälle mit den Vorfällen in Verbindung gebracht. Die meisten Unfälle gab es in den USA. Allein dort haben insgesamt 14 Hersteller bisher rund 25 Millionen Autos aufgrund der Probleme zurückgerufen.