Tokio. Der japanische Hersteller Toyota will in seiner Heimat zwischen April und September 2013 insgesamt 2,5 Millionen Autos bauen, gut 200.000 mehr als bisher geplant, wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtet. Die derzeitige Schwäche der japanischen Währung Yen macht Exporte in die USA und den Nahen Ostern besonders attraktiv.
Grund für diese Entwicklung ist die Fiskal- und Geldpolitik des neuen Regierungschefs Shinzo Abe, die in den vergangenen Monaten zu einem Wertverlust des Yen geführt hatte. Unter der Stärke der Währung hatten vor allem export-orientierte Unternehmen wie etwa die Autobauer gelitten. Inzwischen werden japanische Fahrzeuge im Ausland billiger. Hinzu kommt, dass der Boykott japanischer Produkte in China aufgrund des Inselstreits nachgelassen hat.Toyota fährt Produktion hoch
Einem Medienbericht zufolge erhöht der weltgrößte Autobauer Toyota seine Produktion in den kommenden Monaten um zehn Prozent.
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