Nach turbulenten Monaten ging es für Tesla zuletzt aufwärts. Der Ärger um den Tweet von Elon Musk schien mit einem vorübergehenden Verzicht auf den Posten des Verwaltungsratschefs und einem Bußgeld erledigt, die Produktionsprobleme beim Model 3 überwunden und für das dritte Quartal konnte der E-Auto-Hersteller zum ersten Mal seit Jahren sogar einen Gewinn melden. Trotzdem: Noch ist nicht alles in Ordnung. Phil Rothenberg hat das Unternehmen verlassen, wie unsere Schwesterzeitung "Automotive News" meldet. Der 48-Jährige ist einer von vielen Managern, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren verlassen haben. Der bisherige Vizepräsident in der Rechtsabteilung von Tesla wechselt als Berater zu Sonder, einem Start-up, das Hotels Konkurrenz machen will.
"Es war ein Privileg, aus der ersten Reihe dabei zuzusehen, wie Tesla von einem Nischenhersteller zu einem der großen Autobauer in den USA geworden ist", schrieb Rothenberg. "Ich arbeite mit Tesla an einer reibungslosen Übergabe meiner Arbeit."