Der Elektroautohersteller Tesla wird seine iBatteriepakete in der UHT Anlage des Materialtechnologie-Konzerns Umicore in Belgien aufbereiten. Das in Brüssel ansässige Unternehmen wird aus den verbrauchten Batteriepaketen Kobalt, Nickel und andere Metalle zurückgewinnen. Danach wandelt Umicore das Kobalt in ein hochgradiges Kobalt-Lithium-Oxid um, welches an Batteriehersteller weiterverkauft werden kann. Einige der wenigen Nebenprodukte dieses umweltfreundlichen Ansatzes, ist eine saubere sogenannte inertisierte Schlacke, die Kalzium-Oxide und Lithium enthält. Die Schlacke wird laut Tesla für die Produktion hochwertigen Betons verwendet.
Die Recycling-Technologie von Umicore ermöglicht es 70 Prozent der CO2-Emissionen zu sparen, sowie wertvolle Metalle wiederzugewinnen und aufzubereiten. Dadurch kann der CO2-Verbrauch für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien stark reduziert werden, heißt es bei Tesla. "Während wir dabei helfen, die globale Abhängigkeit von auf Öl basierendem Verkehr zu mindern, und die Kosten von Elektroautos zu senken, übernehmen wir auch dir Führung in der Entwicklung eines geschlossenen Batterie-Recycling-Systems“, erklärt Teslas Director of Energy Storage System, Kurt Kelty über diesen Prozess.
Tesla baut und verkauft seit drei Jahren Elektroautos. In dieser Zeit hat sich das im Silicon Valley ansässige Unternehmen für das Recycling und die Nutzung ungiftiger Stoffe eingesetzt. Tesla Kunden müssen für das Recycling des Batteriepaketes nichts bezahlen, wenn es nach sieben bis zehn Jahre oder etwa 160.000 Kilometern ausgetauscht wird.