In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona hat ein autonom fahrendes Tesla Model X das Motorrad eines Polizisten gerammt. Wie die Zeitung "USA Today" berichtet, hat der Polizist in der vergangenen Woche vor einer roten Ampel gehalten. Der Tesla hielt zunächst hinter ihm an, bewegte sich dann aber wieder vorwärts. Der Polizist sprang daraufhin von einem Motorrad und brachte sich in Sicherheit. Das Auto fuhr gegen das umgestürzte Motorrad, dabei entstand aber kein Schaden. Das Polizist sagte später, das Auto sei im Schritttempo gefahren. Dem Tesla-Fahrer zufolge befand sich das Fahrzeug im Autopilot-Modus. Die Polizei wird den Vorfall nicht weiter untersuchen, weil nichts passiert ist.
Tesla rammt Polizeimotorrad
Der Tesla-Autopilot ist umstritten. Kritiker bemängeln, das System wecke aufgrund seiner Bezeichnung falsche Erwartungen bei den Kunden. Das Unternehmen weist zwar darauf hin, dass die Fahrer immer aufmerksam bleiben müssen, es kursieren aber diverse Videos im Internet, auf denen Fahrer den Fahrersitz während der Fahrt verlassen haben.
Vor wenigen Tagen gab es einen Unfall mit einem autonom fahrenden Volvo des Fahrdienst-Vermittlers Uber, bei dem ebenfalls niemand ernsthaft verletzt wurde. Im vergangenen Jahr geriet Tesla stark in die Kritik, weil ein unter Autopilot fahrendes Model S einen Unfall verursachte, bei dem sein Fahrer ums Leben kam. Das Auto hatte einen Lkw übersehen.
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