In der Anfangszeit von Tesla gab es Diskussionen um den Namen des Unternehmens, wie Firmenchef Elon Musk nun auf Twitter verraten hat. Der aktuelle Name geht auf den Erfinder Nikola Tesla zurück, ebenso wie der des Elektro-Lkw-Herstellers Nikola.
Beinahe jedoch hätte das Unternehmen den Namen Faraday bekommen. Der ursprüngliche Besitzer der Marke Tesla Motors habe sich geweigert, sie zu verkaufen, schrieb Musk auf Twitter. Anlass war eine Ankündigung der britischen Royal Society zu einem Vortrag über den Wissenschaftler Michael Faraday, auf den unter anderem der Faradaysche Käfig zurückgeht. Nach ihm ist inzwischen ein andere E-Auto-Hersteller benannt, das chinesische Unternehmen Faraday Future, das auf der CES 2016 großes Aufsehen mit seiner Studie Zero 1, die 1000 PS haben und in drei Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen sollte. In Serie ging das Fahrzeug jedoch ebenso wenig wie spätere Studien, das Unternehmen geriet in finanzielle Schieflage. Ob der seit September amtierende Chef Carsten Breitfeld die Sanierung schafft, ist offen.
Tesla jedoch schaffte es damals doch noch, die Marke Tesla Motors zu bekommen, wie die britische Zeitung "The Independent" berichtet. Der frühere Besitzer Brad Siewart hatte die Marke 1994 registriert und wollte sie zunächst behalten, ließ sich dann aber doch überreden, sie für 75.000 Dollar zu verkaufen – aus heutiger Sicht ein günstiger Preis. "Wir haben die netteste Person aus dem ganzen Unternehmen losgeschickt, damit sie sich auf seine Türschwelle setzte, bis er zumindest mit uns redete", erinnert sich Musk.
Tesla was almost called Faraday, as original holder of Tesla Motors trademark refused to sell it to us!
— Elon Musk (@elonmusk) December 1, 2019
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Aus dem Datencenter:
Auslieferungen bei Tesla seit 2016