München. Der größte Nachteil der Elektroautos ist ihre im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen geringe Reichweite und die geringe Anzahl von Ladestationen. Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla will das ändern und baut sein Netz von Ladestationen weiter aus.
Am Freitag hat das Unternehmen in Deutschland zwei weitere der als "Supercharger" bezeichneten Schnelllade-Stationen eingeweiht. Der erste steht am Kamener Kreuz, am Treffpunkt der Autobahnen A1 und A2. Tesla zufolge ist es nun möglich, mit einem Elektroauto von Frankfurt bis Bremen sowie von Düsseldorf bis Hannover zu fahren. Die zweite Station befindet sich in Emsbüren am Treffpunkt der Autobahnen A30 und A31 und erschließt den Weg von Hannover und Amsterdam für Elektroautos.
In Deutschland gibt es damit insgesamt elf Supercharger, an denen Tesla-Kunden ihre Fahrzeuge kostenlos aufladen können. Bis Ende des Jahres sollen die wichtigsten Routen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Skandinavien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden mit Ladestationen versehen sein. Mit Hilfe des Superchargers kann die Batterie eines Model S Tesla zufolge in 20 Minuten zur Hälfte gefüllt werden.