Braunschweig/Wolfsburg. Die Forschungsinitiative UR:BAN (Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement) hat in einer Halbzeitpräsentation ihre neuen Verkehrstechnologien für Städte vorgestellt. Ziel der Forschungsinitiative ist es, Fahrer von Pkw und Nutzfahrzeugen im städtischen Straßenverkehr vorausschauend, situationsangepasst und individuell zu unterstützen. Insgesamt 31 Partner aus der Automobil- und Zulieferindustrie, Elektronik- und Softwarefirmen entwickeln zusammen mit Forschungsinstituten und Städten intelligente Assistenzsysteme und kooperative Verkehrsmanagementsysteme, die auf die Bedürfnisse im Stadtverkehr ausgelegt sind. Die über vier Jahre, bis 2016, laufende Forschungsinitiative ist mit einem Budget von 80 Millionen Euro ausgestattet. 40 Millionen Euro davon trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bei.
UR:BAN gliedert sich in drei Projektbereiche: Im Projekt „Kognitive Assistenz“ wird erforscht, wie Assistenzsysteme zukünftig den Fahrer situationsgerecht unterstützen, ihn rechtzeitig informieren, geeignete Manöver vorschlagen und im Notfall sogar eingreifen. Das fördert ein vorausschauendes, sicheres und entspanntes Fahren im Stadtverkehr. Das Auto der Zukunft wird so zum Helfer in Gefahrensituationen, also zum stets aufmerksamen, kompetenten Assistenten.