München. Ein deutlicher Aufschwung lässt im Maschinenbau weiter auf sich warten. So lautet das Ergebnis einer Studie der Beratungsgesellschaft AlixPartners. Untersucht wurde die derzeitige Lage, Strategien und Zukunftserwartungen von Maschinenbauunternehmen in Europa und China. Zusätzlich haben die deutschen Maschinenbauer mit einer immer stärker werdenden Konkurrenz chinesischer Unternehmen zu kämpfen, insbesondere in den Wachstumsmärkten, in denen deutsche Unternehmen oft schwach vertreten sind. Zur Verteidigung ihrer Marktposition bauen deutsche Maschinenbauunternehmen deshalb verstärkt Standorte in Fernost auf oder suchen die Kooperation mit chinesischen Partnern.
Der überwiegend mittelständisch geprägte Maschinenbau in Deutschland, neben dem Fahrzeugbau oft als Herzstück der deutschen Industri, musste im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr Umsatzeinbrüche von rund 25 Prozent hinnehmen. Besonders hart getroffen hat es Bereiche wie Baumaschinen (minus 45 Prozent), Druckmaschinen (minus 37 Prozent) sowie Maschinen zur Verarbeitung von Holz und Textilien (je minus 32 Prozent). Mit einer deutlichen Erholung kann die Maschinenbauindustrie der Studie von AlixPartners zufolge jedoch auf absehbare Zeit nicht rechnen.