Reutlingen. Wie kann Environmental Compliance, also die Einhaltung von umweltrechtlichen Vorgaben wie die EU-Chemikalienverordnung REACH, effizient überprüft werden? Dieses Compliance-Thema beschäftigt nach Angaben des Software und Beratungsunternehmens iPoint-systems insbesondere Unternehmen der Automobil- und Elektro-/Elektronikbranche seit Jahren.
Seit 2007 befragt iPoint-systems seine Kunden zu aktuellen und künftigen Herausforderungen in Sachen Umwelt-Compliance. Die Auswertung der diesjährigen Befragung hat zwei eng miteinander verknüpfte Trendthemen aufgedeckt: Zum einen stehen Lösungen, mit denen sich einfach und kostengünstig überprüfen lässt, ob Umweltvorgaben im Unternehmen und entlang der Lieferkette eingehalten werden, hoch im Kurs. Zum anderen stellt speziell die bereits 2007 in Kraft getretene EU-Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) mit ihren klaren Vorgaben zum Inverkehrbringen und der Verwendung von chemischen Stoffen für Hersteller und Zulieferer nach wie vor eine große Herausforderung dar. So verursacht etwa die Handhabung von REACH-relevanten Sicherheitsdatenblättern (SDB) einen hohen Kosten- und Zeitaufwand, der sich nur per automatisierter Datenbeschaffung und -aufbereitung eingrenzen lässt.Software für Umweltauflagen gefragt
"Compliance heißt Verantwortung und Transparenz, das bestätigen die aktuellen Rückmeldungen unserer Kunden erneut. Das bedeutet: Nur wer als OEM oder Zulieferer genau weiß, in welchem Produkt welche Stoffe stecken, kann auf Nummer sicher gehen“, sagt Jörg Walden, Geschäftsführer von iPoint-systems. "Entlang komplexer Lieferketten den Überblick zu behalten, ist hier eine der größten Herausforderungen.“ Die iPoint-Lösungen, die neben REACH diverse andere Module für Environmental Compliance und Sustainability (beispielsweise ROHS, ELV) umfassen, ermöglichen Anwendern diesen Überblick per automatisierter Datenbeschaffung und -aufbereitung. Vielmehr noch: Die Kunden werden direkt in die laufende Weiterentwicklung der iPoint-Lösungen eingebunden.
Im Rahmen von regelmäßigen OEM- und Supplier-Days werden die Wünsche und Anforderungen der Kunden ermittelt, gemeinsam diskutiert und in eine Rangordnung gebracht, die im Anschluss die Grundlage für Erweiterungen und die Entwicklung zusätzlicher Softwaremodule bildet. Für seine Innovationsstärke und Kundenorientierung erhielt iPoint-systems Ende Juni 2012 das Gütesiegel "Top 100“ und wurde als "Innovator des Jahres 2012“ als einer von drei Hauptpreisträgern ausgezeichnet.