Stuttgart. Der Softwareanbieter Cenit hat im Geschäftsjahr 2010 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 92,5 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr (86,5 Millionen Euro). Dabei konnte der Umsatz mit Software von Drittanbietern deutlich gesteigert werden. Bei Beratungs- und Serviceleistungen sind die Umsätze leicht rückläufig. Das Ebitda lag 2010 bei 5,8 Millionen Euro. (2009: 5,3 Millionen Euro). Das gegenüber dem Vorjahr gestiegene Ebitda wird durch die höheren Abschreibungen in Folge der Übernahme der Conunit GmbH belastet.
Der Spezialist für Produkte zum Thema Lifecycle Management rechnet mit einer weiterhin positiven Entwicklung. Die Steigerung des Ergebnisses im Geschäftsjahr 2011 soll durch den Fokus auf eine höhere Auslastung im Servicebereich und eine vermehrte Nachfrage nach den Cenit-eigenen Softwareprodukten unterstützt werden. Darüber hinaus will das Unternehmen die Prozessberatung verstärken.
Für 2011 wird eine Umsatzsteigerung mit einer Ergebnisverbesserung von rund zehn Prozent angepeilt. Zudem halten die Stuttgarter weiterhin Ausschau nach Möglichkeiten, sowohl durch Zukäufe im angestammten Geschäft zu wachsen, als auch in neue Technologien zu investieren.